Montag, 20. Juli 2015

wohin des Weges?

Ich krame die Autoschlüssel aus meiner Tasche und setze mich ins Auto.
Wie ferngesteuert starte ich den Motor und mache mich auf den Weg nach Hause.
Die Sonnenstrahlen kitzeln auf meiner Haut und die Radiomusik in meinen Ohren zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht. Und da wird es mir bewusst. So klar wie noch nie zuvor. Es ist vorbei. 12 Jahre voller Höhen und Tiefen. Ich müsste mich eigentlich erleichtert und befreit fühlen denke ich mir. Doch stattdessen breche ich in Tränen aus und heule bei 100km/h auf der Landstraße einsam vor mich hin. Nichts wird so sein wie es einmal war. Was will ich eigentlich? Was bitte mache ich mit meinem Leben?! Die Situation scheint mir so absurd dass ich schon wieder lachen muss. Aber das hilflose Gefühl bleibt. Bis jetzt.
Seit Mai bin ich endlich 18 und habe seit ein paar Wochen auch mein Abi in der Tasche.
Ja, es ist viel passiert im realen Leben. Hier und auf meiner Kamera eher weniger. Und wenn etwas meine Unentschlossenheit am besten zeigt und beschreibt dann ist es wohl dieser Blog.
Mal fühle ich mich inspirierter dennje, bin drauf und dran tausendfach zu shooten und zu Bloggen und sogar mit Youtube anzufangen. Im nächsten Moment will ich mich einfach nur auf mein Bett werfen und nichts tun. So ist das nunmal bei mir. Und genau das ist der Grund weshalb ich mich bei meiner Studienwahl für Theorie anstatt für die Praxis entschieden habe- kein Kommunikationsdesign oder Fotografie- Weil ich denke, dass es für mehr als ein Hobby einfach nicht reicht.
Aber gerade jetzt wo ich so viel Freizeit habe merke ich dass mir etwas fehlt. Das Gefühl etwas für mich selbst getan zu haben- das Fotografieren.

 Und deshalb habe ich mich dazu entschlossen wieder zu beginnen, aber diesmal ganz anders.

Eine Mischung aus Fashion, lifestyle und Fotografie ist genau das, was ich möchte. Vielleicht werden auch öfters Texte wie diese kommen. Ich möchte nicht, dass ich mich bei dem ganzen über Fotografie bloggen mich selbst vergesse, denn genau das ist es was mir den Spaß am Bloggen genommen hat. In diesem Sinne- auf ein Neues!


Hier seht ihr den Aftermovie meiner Abifahrt nach Calella ohne künstlerischen, aber mit hohem persönlichen Wert.
Danke an alle für 7 Tage voller Alkohol, unvergessliche Nächte am Strand und ein verdrecktes Haus.



Dienstag, 20. Januar 2015

Sonntag, 2. November 2014